Fachanwaltskanzlei für Strafrecht

Bundesweite Strafverteidigung

Strafverteidigung ist Kampf. Kampf um die Rechte des Beschuldigten im Widerstreit mit den Organen des Staates.
(H. Dahs)

Sie haben eine Vorladung von der Polizei, einen Strafbefehl oder eine Anklage erhalten? Bei Ihnen hat eine Durchsuchung stattgefunden? Einer Ihrer Freunde oder Verwandten wurde verhaftet und sitzt in U-Haft? Kurz: Sie benötigen Hilfe im Strafrecht?

Ein Strafverfahren kann jeden treffen!

Viele unterschätzen die Gefahren eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens. Das Gesetzt (StGB) sieht hohe Geldstrafen und lange Freiheitsstrafen vor – nicht zuletzt droht eine Rufschädigung in der Öffentlichkeit.

Nehmen Sie das Strafverfahren deshalb nicht auf die „leichte Schulter“. Nur mit einem ausgewiesenen Spezialisten im Strafrecht an Ihrer Seite, der die Feinheiten der Strafprozessordnung kennt, können Sie den Strafverfolgungsbehörden auf Augenhöhe begegnen. Ein Ermittlungsverfahren sollte daher nie ohne einen Rechtsanwalt für Strafrecht – idealerweise einem Fachanwalt für Strafrecht – bestritten werden.

Visitenkarten

Ihr Strafverteidiger hilft!

Die Kanzlei KUJUS Strafverteidigung ist eine ausschließlich im Strafrecht tätige Fachanwaltskanzlei in Leipzig. Wir verteidigen Sie bundesweit und diskret gegen alle Delikte. Vertrauen Sie auf unsere Expertise und langjährige Erfahrung im Bereich der Strafverteidigung.

Wir stehen Ihnen im gesamten Strafverfahren als Rechtsanwalt und Strafverteidiger zur Seite – Vom Ermittlungsverfahren vor der Polizei und der Staatsanwaltschaft, über das gerichtliche Verfahren in der ersten Instanz vor dem Amtsgericht oder Landgericht, bis hin zum Rechtsmittelverfahren in der Berufung oder Revision. Die enge Spezialisierung auf ein Rechtsgebiet und die stetige Fortbildung gewährleisten die optimale Verteidigung im Strafverfahren.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Die Aufgabe des Strafverteidigers ist es, Vertrauen zu schenken, wo es jeder verweigert; Mitgefühl zu entfalten, wo die Gefühle erstorben sind; Zweifel zu säen, wo sie keiner mehr hat; und Hoffnung zu pflanzen, wo sie längst verflogen war.

SPEZIALISIERT.

Wir sind ausschließlich im Strafrecht und der Strafverteidigung tätig. Die hohe Spezialisierung gewährleistet eine optimale Beratung und Vertretung auf höchstem Niveau.

Aufgrund seiner besonderen theoretischen Kenntnisse und praktischen Erfahrungen wurde Herrn Rechtsanwalt Kujus der Titel Fachanwalt für Strafrecht verliehen.

ERFOLGREICH.

Die erfolgreiche außergerichtliche wie gerichtliche Vertretung erfordert die enge Spezialisierung auf dem Gebiet des Strafrechts und die langjährige Erfahrung im Umgang mit den Ermittlungsbehörden und dem Gericht.

BUNDESWEIT.

Die Kanzlei hat ihren Sitz in Leipzig. Von hier aus sind wir bundesweit für Sie tätig - Von der Vernehmung bei der Polizei bis zur Berufung oder Revision.

Für die schnelle Kommunikation setzen wir auf die vollständig digitale Aktenführung. Die Vorteile der Digitalisierung kommen direkt unseren Mandanten zu Gute.

DISKRET.

Für uns ist die anwaltliche Verschwiegenheit, die im Strafrecht eine besondere Wichtigkeit entfaltet, keine bloße Berufspflicht. Ihre Daten werden verschlüsselt und höchst vertraulich behandelt.

Die Schweigepflicht des Rechtsanwalts beginnt bereits mit der ersten Kontaktaufnahme.

Wir helfen Ihnen!

Wir stehen Ihnen als Anwaltskanzlei für Strafrecht umfassend im gesamten Strafverfahren und in der Verteidigung gegen alle Delikte des StGB zur Seite. Unsere Schwerpunkte im Strafrecht sind etwa:

Verstoß gegen BtMG

z.B. unerlaubter Besitz und Anbau von Betäubungsmitteln wie Cannabis, Kokain, Crystal, MDMA…

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Sexualstrafrecht

Verkehrsstrafrecht

z.B. Alkohol und Drogen am Steuer, Fahrerflucht

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Wirtschaftsstrafrecht

Haft

z.B. Untersuchungshaft, Strafvollstreckung…

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Arztstrafrecht

z.B. fahrlässige Körperverletzung oder Tötung, Behandlungsfehler…

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Jugendstrafrecht

z.B. Verteidigung im Jugendstrafrecht und im Jugendstrafverfahren…


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Rechtsmittel

z.B. Berufung, Revision, Einspruch gegen Strafbefehl

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Das sagen unsere Mandanten

Herr Kujus übernam die Verteidigung in einer für mich sehr unangenehmen Angelegenheit und führte sie souverän zu einem sehr akzeptablen Ergebnis. Die Kommunikation mit der Kanzlei erfolgte stets schnell und unkompliziert. All meinen Anliegen wurde voll entsprochen. Top: 10/10.
Mark W.
Vielen Dank. Ich wurde sehr gut beraten und bedanke mich sehr für Ihre Hilfe. Sehr gerne werde ich Sie besten Gewissens weiter empfehlen.
Tino K.
Die Kanzlei Kujus hat mein Anliegen sehr schnell und zuverlässig bearbeitet, auf Nachfragen umgehend und ausführlich geantwortet. Neben dem positiven Ergebnis in meinem Fall hat diese offensichtliche Kompetenz sehr zu meiner Beruhigung beigetragen - ein überaus zufriedenstellender Service.
Hannes S.

Kontaktieren Sie uns - Wir helfen Ihnen!

Das können wir für Sie tun

Ein Strafverfahren sollte nie ohne einen auf das Strafrecht spezialisierten Rechtsanwalt bestritten werden.

Zum einen sehen Sie sich im Strafprozess ausschließlich ausgebildeten Berufsjuristen gegenüber. Eine notwendige Konfrontation auf Augenhöhe ist ohne einen Strafverteidiger nicht möglich.

Zum anderen steht nichts weniger als Ihre persönliche Freiheit auf dem Spiel. Es drohen mitunter mehrjährige Haftstrafen und persönliche Einschnitte – wie die Hausdurchsuchung oder die Untersuchungshaft.

Nur mit einem versierten Rechtsanwalt für Strafrecht, der sich für die Wahrung Ihrer Rechte einsetzt, ist ein faires Verfahren und ein positiver Ausgang des Verfahrens gewährleistet.

Sie gehen doch auch nicht mit Ohrenschmerzen zu einem Zahnarzt…

Besprechungszimmer 2

Häufige Fragen

Ein Strafverfahren ist für jeden Betroffenen eine enorme Belastung. Viele Fragen kommen auf. 

  • Was passiert jetzt?
  • Muss ich zu Gericht?
  • Werde ich verurteilt?

Es ist immer sinnvoll, so früh wie möglich fachlichen Rat einzuholen. Nur hierdurch können Nachteile und Fehler im Verfahren vermieden werden.

Das erste Gespräch dient auch dazu herauszufinden, ob die „Chemie“ zwischen Anwalt und Mandant passt. Ähnlich wie bei einem Arzt ist eine zielgerichtete und effektive Zusammenarbeit nur mit einem fundierten Vertrauensverhältnis möglich. Der Mandant muss „seinem Anwalt“ voll und ganz vertrauen können.

Aus diesem Grund bieten wir Ihnen ein unverbindliches Erstgespräch an, in dem Sie sich von uns und unserer Kanzlei einen ersten persönlichen Eindruck verschaffen und von unserer Kompetenz überzeugen können.

In diesem Erstgespräch können wir bereit die notwendigen weiteren rechtlichen Schritte, die Möglichkeiten der weiteren Verteidigung und die voraussichtlichen Kosten besprechen.

Kontaktieren Sie uns telefonisch unter: 0341 – 97856290 oder per e-Mail unter: info@kujus-strafverteidigung.de

Der Erhalt einer Vorladung von der Polizei erfolgt in den meisten Fällen ohne Vorwarnung und aus heiterem Himmel. Der Betroffene sieht sich plötzlich Tatvorwürfen ausgesetzt, wobei die Vorladung die vorgeworfene Tat in der Regel nur äußert knapp wiedergibt.

Die Vordrucke der Polizei vermitteln oft den Eindruck, als müsse der Beschuldigte bei der Polizei erscheinen. Doch das ist falsch! Der Beschuldigte ist nicht (!) verpflichtet, bei der Polizei eine Aussage zu machen. Von einer Aussage kann im Strafrecht auch nur abgeraten werden. Er ist nicht einmal verpflichtet, auf die Vorladung zu reagieren oder den Vernehmungstermin abzusagen. Ein Schweigen im Verfahren wird nicht negativ und schon gar nicht als Schuldeingeständnis gewertet.

Es gilt daher: Gehen Sie nicht zur Polizei! Machen Sie keine Angaben zur Sache! Lassen Sie sich nicht zu einem „vertrauliches Gespräch“ bzw. zu Small-Talk mit den Polizeibeamten verleiten. Auch sollten Sie den Versprechungen der Polizeibeamten alá „Wenn Sie jetzt gestehen, wird das Verfahren eingestellt.“ oder „Wenn Sie nichts zu verbergen haben, können Sie doch was sagen.“ etc. keinen Glauben schenken. Die Polizei hat keinen Einfluss auf den Ausgang des Verfahrens! Natürlich sollten Sie gleichsam auch nicht versuchen, ins Blaue hinein „die Sache richtig zu stellen.“

Erst nach erfolgter Akteneinsicht kann entscheiden werden, ob und ggf. in welcher Forma auf die Tatvorwürfe reagiert werden soll. Sie haben in jeder Lage des Verfahrens das Recht (nicht aber die Pflicht), sich zu äußern. Ebenso haben Sie zu jeder Zeit das Recht, einen Anwalt zu kontaktieren.

Es ist stets sinnvoll, so früh wie möglich eine fachkundige Beratung von einem versierten Fachanwalt für Strafrecht einzuholen, um Nachteile im Verfahren zu vermeiden.

Ihr Strafverteidiger wird zunächst Akteneinsicht fordern und die bisherigen Ermittlungsergebnisse sichten wie beurteilen. Im Anschluss wird Ihr Rechtsanwalt mit Ihnen das gemeinsame Vorgehen abstimmen. Ziel ist dabei stets, das Verfahren bei der Staatsanwaltschaft zur Einstellung zu bringen.

Wir stehen Ihnen als Fachanwalt für Strafrecht gern per Telefon unter 0341 – 97856290 oder per e-Mail unter info@kujus-strafverteidigung.de für Fragen zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Vorladung

Für den, der eine Anklage erhält, bricht in der Regel eine Welt zusammen.

Mit der Anklageschrift wird dem Beschuldigten ein Tatvorwurf zur Last gelegt. Die Staatsanwaltschaft ist aufgrund ihrer bisherigen Ermittlungen davon überzeugt, dass der Beschuldigte die Tat begangen hat und eine „überwiegende Wahrscheinlichkeit“ dafür besteht, dass er hierfür vom Gericht verurteilt wird (sog. „hinreichender Tatverdacht“). Wird die Anklage zugestellt, wird der Beschuldigte zum „Angeschuldigten“; nach Eröffnung des Hauptverfahrens wird er juristisch „Angeklagter“ genannt.

Aber Achtung: Eine Anklage ist noch keine Verurteilung. 

Häufig werden die Ermittlungen von der Staatsanwaltschaft nur einseitig geführt. Es sollten – spätestens jetzt – etwaige Zeugen vom Angeklagten benannt oder andere Beweismittel vorgelegt werden.

Natürlich ist auch die Rechtsauffassung der Staatsanwaltschaft nicht „in Stein gemeißelt“. Häufig kann die rechtliche Einschätzung der Staatsanwaltschaft erfolgreich angegriffen werden (etwa: nur eine „einfache Körperverletzung“ anstatt der vorgeworfenen „gefährlichen Körperverletzung“; nur ein „einfach Betrug“ anstatt der „gewerbsmäßige Betrug“)

Im Gerichtsverfahren muss nicht zwingend ein Urteil gesprochen werden. Kann etwa schon im Vorfeld nachgewiesen werden, dass der Angeschuldigte die Tat nicht begangen haben kann, kann oft die Nichteröffnung des Hauptverfahrens erreicht werden. In der Verhandlung selbst ist eine Einstellung des Verfahrens (mit oder ohne Auflage) möglich.

Diese prozessualen Möglichkeiten und die rechtliche Bewertung der Anklageschrift können nur mit einem versierten Strafverteidiger erfolgen.

Für eine Prüfung der Anklage oder eine weitere Verteidigung stehen wir Ihnen als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht gern telefonisch unter der 0341 – 97856290 oder per e-Mail unter info@kujus-strafverteidigung.de zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Anklage

Strafverfahren, die Delikte der kleineren und mittleren Kriminalität betreffen, werden häufig mit einem Strafbefehl abgeschlossen.

Bei einem Strafbefehl handelt es sich um ein Urteil im schriftlichen Verfahren! In einem Strafbefehl können Geldstrafen, aber auch Freiheitsstrafen (mit Bewährung) verhängt werden. Ein Strafbefehl hat daher dieselben Wirkungen wie eine „normale“ Verurteilung im gerichtlichen Verfahren – also: Vorstrafe, Eintragung im Führungszeugnis und im Bundeszentralregister.

Der Vorteil des Strafbefehlsverfahrens besteht darin, dass eine öffentliche Hauptverhandlung und eine umfangreiche Beweisaufnahme vermieden werden kann. Der Beschuldigte kann selbst entscheiden, ob er den Strafbefehl annimmt oder diesen anfechten möchte.

Der Nachteil eines Strafbefehls liegt natürlich darin, dass eine intensive gerichtliche Befassung mit dem vorgeworfenen Sachverhalt fehlt. Es werden „Nägel mit Köpfen“ gemacht…

Dennoch sind Sie nach Erhalt eines Strafbefehls nicht schutzlos: Sie können binnen zwei Wochen Einspruch gegen einen Strafbefehl einlegen. Die Sache wird dann – wie nach einer Anklage – vor dem Amtsgericht verhandelt. Am Ende des Verfahrens fällt das Gericht ein eigenes Urteil, und ist dabei nicht an den Ausspruch im Strafbefehl gebunden.

Die Erfahrung zeigt, dass nach einem Einspruch häufig ein günstigerer Verfahrensausgang erreicht werden kann – Sei es in der Herabsetzung der Tagessätze, der Senkung der Tagessatzhöhe oder gar in der Erreichung einer Verfahrenseinstellung (mit oder ohne Auflage) oder ein Freispruch.

Der Einspruch gegen einen Strafbefehl bietet Vorteile, hat aber auch einige Risiken. Diese können nur mit einem versierten Fachanwalt für Strafrecht beurteilt werden. Lassen Sie sich von Ihrem Anwalt beraten.

Der Einspruch gegen einen Strafbefehl kann bis zur gerichtlichen Hauptverhandlung jederzeit wieder zurückgenommen werden.

Für eine Einschätzung der Erfolgsaussichten eines Einspruchs oder für eine weitere Verteidigung stehen wir Ihnen als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht telefonisch unter 0341 – 97856290 oder per e-Mail unter info@kujus-strafverteidigung.de zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Strafbefehl

Eine weitere sehr einschneidende Maßnahme der Staatsanwaltschaft ist die Hausdurchsuchung (auch „Wohnungsdurchsuchung“ genannt).

Eine Durchsuchung kann schon bei dem Verdacht kleinerer Straftaten angeordnet werden. Es muss lediglich ein Anfangsverdacht vorliegen, und die Staatsanwaltschaft muss davon ausgehen, dass sich Beweismittel in der Wohnung des Beschuldigten befinden. Die Voraussetzungen sind daher denkbar gering. Entsprechend häufig werden Durchsuchungen angeordnet – und entsprechend häufig wird der Durchsuchungsbeschluss nur mit vagen Vermutungen begründet.

Besonders häufig werden Durchsuchungen bei einem Verstoß gegen das BtMG, bei dem Verdacht des Besitzes oder der Verbreitung von Kinderpornografie oder beim Vorwurf der sexuellen Nötigung und Vergewaltigung (zur Sicherung von DNA-Spuren) durchgeführt. Aber auch bei kleineren Delikten – wie bei einem Diebstahl oder einem Betrug – werden regelmäßig Hausdurchsuchungen angeordnet.

Auch bei einer Durchsuchung gilt: Machen Sie keine Angaben zur Sache! Äußern Sie sich nicht zum Tatvorwurf! Sie sind auch nicht verpflichtet, Passwörter oder den Entsperrcode Ihres Telefons zu nennen. Ein spezialisierter Strafverteidiger kann für Sie prüfen, ob gegen den Durchsuchungsbeschluss vorgegangen werden sollte. Ebenso kann häufig die frühzeitige Rückgabe der sichergestellten Handys, Laptops, Computer oder Festplatten erreicht werden.

Bei Ihnen hat eine Durchsuchung stattgefunden? Sie benötigen schnelle Hilfe? Wir stehen Ihnen als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht mit Rat und Tat zur Seite. Sie erreichen uns telefonisch unter 0341 – 97856290 oder per e-Mail unter info@kujus-strafverteidigung.de

Weitere Informationen zur Durchsuchung

Eine Verhaftung bzw. eine Festnahme erfolgt immer „aus dem Nichts“ und ohne Vorwarnung. Umso gravierender sind die persönlichen Einschnitte im privaten und beruflichen Umfeld.

Wichtig: Die Polizeibeamten werden allerlei Versprechungen machen, die im Falle eines frühzeitigen Geständnisses zu einer Strafmilderung oder einer vorzeitigen Haftentlassung führen sollen. Erfahrungsgemäß wird ein gehöriger Druck auf die Beschuldigten ausgeübt, um an eine Aussage zu gelangen. Es gilt aber auch hier: Machen Sie keine Angaben zur Sache und tätigen Sie keine Aussage. Die Polizei hat keine Handhabe über die Inhaftierung!

Die Vollstreckung der Untersuchungshaft setzt einen Haftbefehl voraus, der vom Amtsgericht (Haftrichter) erlassen worden sein muss.

Voraussetzung für einen Haftbefehl ist einerseits ein dringender Tatverdacht für eine schwere Straftat. Zum anderen wird ein Haftgrund gefordert – etwa Flucht, Fluchtgefahr, Wiederholungsgefahr oder Verdunklungsgefahr.

Gerade der Haftgrund der Fluchtgefahr, der der überwiegenden Anzahl an Haftbefehlen zu Grunde liegt, wird in aller Regel nur sehr vage mit Textbausteinen begründet.

Der Beschuldigte ist aber auch während einer Inhaftierung nicht schutzlos. Der Haftbefehl kann mit der Haftbeschwerde oder der Haftprüfung angegriffen werden.

Wichtig: Bei vielen Haftbefehlen kann erreicht werden, dass diese im Rahmen einer Haftprüfung oder über die Beschwerde wieder aufgehoben oder außer Vollzug gesetzt werden. Die Entlassung kann z.B. gegen eine Kaution oder gegen eine Meldeauflage erfolgen.

Einer Ihrer Freunde oder Verwandten wurde verhaftet, und befindet sich in einer JVA? Sie erreichen uns für die Prüfung des Haftbefehls und die weitere Verteidigung telefonisch unter 0341 – 97856290 oder per e-Mail unter info@kujus-strafverteidigung.de. Als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht stehen wir Ihnen im gesamten Strafverfahren kompetent zur Seite.

Weitere Informationen zur Untersuchungshaft

Sie wurden vom Amtsgericht oder Landgericht verurteilt?

Urteile können mit der Berufung oder der Revision angefochten werden. Das Urteil wird dann von der nächsthöhren Instanz – also dem Landgericht, dem Oberlandesgericht oder dem Bundesgerichtshof – auf Richtigkeit überprüft.

Bei der Berufung erfolgt eine neue Beweisaufnahme, das heißt, es werden alle Zeugen noch einmal vernommen. Bei der Revision wird das Urteil nur auf Rechtsfehler hin untersucht.

Während in der Berufung in der Regel hohe Chancen auf einen günstigeren Verfahrensausgang bestehen, ist die Revision mit vielen Risiken verbunden.

Wichtig: Die Frist, innerhalb der ein Rechtsmittel eingelegt werden muss, beträgt lediglich eine Woche. Die Frist beginnt bereits mit der Urteilsverkündung. Wollen Sie gegen ein Urteil Berufung oder Revision einlegen, muss dies binnen einer Woche nach der letzten Verhandlung geschehen. Fatal wäre es, die Zustellung des schriftlichen Urteils abzuwarten!

Oftmals ist das Rechtsmittel der „letzte Strohhalm“ im Verfahren, um noch einen günstigen Ausgang zu erreichen. Die Verteidigung im Rechtsmittelverfahren sollte daher nur von einem im Strafrecht spezialisierten Anwalt übernommen und begleitet werden.

Für die Prüfung der Erfolgsaussichten eines Rechtsmittels und für die weitere Verteidigung stehen wir Ihnen als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht telefonisch unter 0341 – 97856290 oder per e-Mail unter info@kujus-strafverteidigung.de zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Berufung und Revision

So mannigfaltig wie die einzelnen Delikt, so unterschiedlich können auch die einzelnen Strafen ausfallen. Das Gesetz sieht für jedes Delikt einen sogenannten Strafrahmen vor. Dieser reicht von Geldstrafen bis hin zu mehrjährigen Freiheitsstrafen. Die konkrete Strafe für den Täter ist abhängig von den Umständen des Einzelfalls, ggf. vorhandenen Vorstrafen des Straftäters, der Beziehung zum Opfer sowie einer möglichen Schadenswiedergutmachung zu Gunsten des Opfers..

Die mögliche Strafe kann daher nicht pauschal vorhergesehen werden und ist immer ein Resultat des jeweiligen Einzelfalls.

Ihr Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht wird – im Falle eines möglichen Tatnachweises – alle strafmildernden Umstände vortragen, und ggf. einen Täter-Opfer-Ausgleich erwirken. Auch eine direkte Kommunikation durch Ihren Anwalt mit dem Vertreter der Nebenklage ist möglich.

Die Kosten des Verfahren und die Kosten eines Anwalts können nicht pauschal benannt werden. Die Höhe der Kosten ist z.B. abhängig von der Instanz, der Verfahrensdauer und der Schwierigkeit der Sache.

Die Gebühren des Rechtsanwalts im Strafrecht können entweder nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz oder nach einer individuellen Honorarvereinbarung abgerechnet werden.

Selbstverständlich ist es auch unser Anliegen, Sie so früh wie möglich über die voraussichtlichen Kosten zu informieren. Hierzu treffen wir mit jedem Mandanten eine individuell zugeschnittene Vereinbarung für die weitere Vertretung.

Sie haben weitere Fragen?  Wir stehen Ihnen gern telefonisch unter 0341 – 97856290 oder per e-Mail unter info@kujus-strafverteidigung.de zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Kosten der Strafverteididung

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