Erfahrungen & Bewertungen zu Rechtsanwalt Kujus

Anklage

Polizei

Ihnen wurde vom Amtsgericht oder Landgericht eine Anklage zugestellt? Es droht eine Verurteilung und damit die Verhängung empfindlicher Strafen – bis hin zu Freiheitsstrafen.

Ein strafrechtliches Gerichtsverfahren sollten Sie daher nur zusammen mit einem Strafverteidiger beschreiten. Wir stehen Ihnen bundesweit im gesamten Strafverfahren zur Seite.

Hilfe bei einer Anklage

Sie haben eine Anklageschrift erhalten? 

Zögern Sie nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir stehen Ihnen im gesamten Strafverfahren schnell, diskret und kompetent zur Seite.

Informationen zur Anklage

In der Regel werden Sie von einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren bereits vor Zustellung einer Anklageschrift durch die Polizei oder die Staatsanwaltschaft, z.B. durch eine Vorladung zur Beschuldigtenvernehmung, Kenntnis erlangt haben.

Wird Ihnen eine Anklageschrift zugestellt, markiert dies den Abschluss des Ermittlungsverfahrens. Das bedeutet. dass die Staatsanwaltschaft aufgrund des Ermittlungsergebnisses zu folgendem Schluss gekommen ist: Gegen Sie liegt ein hinreichender Tatverdacht vor. Mit anderen Worten ist eine Verurteilung wahrscheinlicher als ein Freispruch. Zumindest aus Sicht der Staatsanwaltschaft.

Die Staatsanwaltschaft übersendet die Anklageschrift zunächst an das zuständige Gericht. Mit dem Eingang der Anklageschrift bei Gericht beginnt ein neues Verfahrensstadium im Strafverfahren. Aus dem Ermittlungsverfahren, wird das sogenannte Zwischenverfahren.

Das Gericht stellt dem Betroffenen nun die Anklageschrift zu. Aus einem Beschuldigten wird in diesem Stadium nach juristischem Sprachgebrauch nunmehr ein Angeschuldigter. Zugleich wird Ihnen das Gericht Gelegenheit zu Stellungnahme geben. Sodann wird das Gericht einen sogenannten Eröffnungsbeschluss erlassen und damit das Hauptverfahren eröffnen oder die Eröffnung ablehnen. Erfahrungsgemäß werden die meisten Hauptverfahren allerdings auch eröffnet. 

Lassen Sie es gar nicht erst soweit kommen! Einmal angeklagt, kommt es in den meisten Fällen auch zu einer öffentlichen Hauptverhandlung. Auch wenn der Vorwurf „falsch“ ist, ist das Risiko strafrechtlich verurteilt zu werden sehr hoch, die Folgen für den Betroffenen oft schwerwiegend. Suchen Sie sich frühzeitig professionelle Hilfe!

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Verhaltens-Tipps bei einer Anklage

Die wichtigste Regen bei Zustellung einer Anklageschrift lauten:

Bewahren Sie einen kühlen Kopf!

Für viele Betroffene ist eine Anklage zunächst ein Schock. Eine Anklage ist aber noch kein Urteil. Handeln Sie also nicht überstürzt. Die Anklagezeitschrift wird den genauen Tatvorwurf und-Zeitpunkt enthalten. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft wird das Ermittlungsergebnis mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu einer Verurteilung führen. Das bedeutet aber nicht, dass das Ermittlungsergebnis richtig oder vollständig ist. Überlegen Sie also zunächst, ob Sie sich an den konkreten Zeitraum erinnern können. Notieren Sie sich mögliche Zeugen.

Geben Sie keine Stellungnahme ab. 

Das Gericht wird Ihnen bei Zustellung der Anklageschrift eine Frist geben, innerhalb derer Sie zum Vorwurf Stellung nehmen können. Beachten Sie aber: Das Gericht und die Staatsanwaltschaft kennen die Ermittlungsakte – Sie nicht. Wie bereits in anderen Verfahrensstadien sollten Sie sich ohne genaue Kenntnis der Akten nicht zum Tatvorwurf einlassen. Nur ein Rechtsanwalt wird komplette Einsicht in die Akten erhalten. Beauftragen Sie einen Verteidiger, wird dieser in der Regel auch eine Fristverlängerung beantragen.

Kontaktieren Sie einen Strafverteidiger

Die Zustellung einer Anklageschrift ist nichts was Sie einfach ignorieren sollten. Es drohen Ihnen teils empfindliche Strafen und weitere Nachteile!

  1. Warten Sie nicht bis zur Ladung zur Hauptverhandlung! 
    Haben Sie eine Anklage erhalten, sollten Sie sich sofort professionelle Unterstützung, am besten in Form eines auf das Strafverfahren spezialisierten Fachanwalts für Strafrecht, suchen. Warten Sie aber damit nicht zu lange. Haben Sie einmal die Ladung zur Hauptverhandlung im Briefkasten besteht die Gefahr, dass Sie keiner der für Sie in Frage kommenden Strafverteidiger am Tag der Hauptverhandlung verteidigen kann, denn diese haben zumeist schon für Monate im Voraus, mit Gerichtsterminen gefüllte Terminkalender. Einem Antrag auf Terminverlegung wird das Gericht nun nicht mehr zustimmen. Suchen Sie sich allerdings frühzeitig einen Strafverteidiger, kann dieser versuchen einen Termin für die Hauptverhandlung mit dem Gericht abzustimmen und bei einer Terminkollision notfalls gegen diese vorgehen

  2.  Es muss nicht immer zu einer Hauptverhandlung kommen.
    Es heißt nicht umsonst: „Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand“. Findet erst einmal eine Hauptverhandlung statt, kann sich vieles negativ für den Angeklagten auswirken. Wird der Angeklagte verurteilt, müssen Beispielsweise auch die Kosten für geladene Zeugen übernommen werden oder es können weitere belastende Tatsachen zutage treten. Ihr Verteidiger wird daher immer versuchen es gar nicht erst zu einer Hauptverhandlung kommen zu lassen. Verfahren sind zudem auch öffentlich zu verhandeln. Das bedeutet, dass eine Verhandlung grundsätzlich durch jedermann, sei es ein interessierter Student, eine Klasse bei einem Schulausflug oder eben ein Journalist, besucht werden kann. Für einen Angeklagten stellt dies oft eine zusätzliche Belastung dar. Um so früher Sie einen Verteidiger beauftragen, um so mehr Möglichkeiten hat dieser auf einen anderen Verfahrensausgang – etwa eine Einstellung – hinzuwirken.

Suchen Sie sich gegebenenfalls einen Pflichtverteidiger.

In manchen Fällen ist ein Verteidiger sogar zwingend notwendig. Man spricht dann von einer Pflichtverteidigung. In Falle einer Pflichtverteidigung, werden Sie in der Regel dazu aufgefordert einen Verteidiger zu benennen, welcher sodann als Pflichtverteidiger beigeordnet wird. Soweit Sie niemanden benennen, wird das Gericht selbst „irgendeinen“ Verteidiger beiordnen. Oft sind die Betroffenen mit dieser Wahl im Nachhinein nicht zufrieden. Suchen Sie sich also selbst einen Strafverteidiger aus! 

 
 
Rechtsanwalt Kujus

Fachanwalt für Strafrecht | Strafverteidiger

Die Kanzlei ist ausschließlich auf das Strafrecht und die Strafverteidigung spezialisiert.

Wir beraten und verteidigen Sie engagiert im gesamten Strafprozess: Die Strafverteidigung erfolgt zuverlässig, diskret und höchst vertraulich. 

Die hohe Spezialisierung und eine stetige Fortbildung gewährleisten die kompetente Verteidigung und die Sicherung der Rechte des Beschuldigten.

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KUJUS Strafverteidigung

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