Anklage Anwalt Leipzig

Anklage

Ihnen wurde vom Amtsgericht oder Landgericht eine Anklage zugestellt? Es droht eine Verurteilung und damit die Verhängung empfindlicher Strafen – bis hin zu Freiheitsstrafen.

Ein strafrechtliches Gerichtsverfahren sollten Sie daher nur zusammen mit einem Strafverteidiger beschreiten. Wir stehen Ihnen bundesweit im gesamten Strafverfahren zur Seite.

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Hilfe bei einer Anklage

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Zögern Sie nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir stehen Ihnen im gesamten Strafverfahren schnell, diskret und kompetent zur Seite.

Verhaltens-Tipps bei einer Anklage

Bewahren Sie Ruhe!

Für viele Betroffene ist eine Anklage zunächst ein Schock. Eine Anklage ist aber noch kein Urteil. Handeln Sie also nicht überstürzt. 

Die Anklagezeitschrift wird den genauen Tatvorwurf und-Zeitpunkt enthalten. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft wird das Ermittlungsergebnis mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu einer Verurteilung führen. Das bedeutet aber nicht, dass das Ermittlungsergebnis richtig oder vollständig ist. Überlegen Sie also zunächst, ob Sie sich an den konkreten Zeitraum erinnern können. Notieren Sie sich mögliche Zeugen, Abläufe und andere Beweismittel

Machen Sie keine Aussage!

Das Gericht wird Ihnen bei Zustellung der Anklageschrift eine Frist nenn, innerhalb derer Sie zum Vorwurf Stellung nehmen können. 

Beachten Sie aber: Das Gericht und die Staatsanwaltschaft kennen die Ermittlungsakte – Sie nicht. Ohne genaue Kenntnis der Akten können Sie sich nicht zum Tatvorwurf einlassen. 

Es gilt daher zunächst, an Informationen zu gelangen. An einer umfassenden Akteneinsicht führt daher kein Weg vorbei.

Kontaktieren Sie Verteidiger

Halten Sie sich stets vor Augen: In einem Strafverfahren versucht die Staatsgewalt, Ihnen eine Straftat nachzuweisen. In diesen Fällen ist weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft Ihr „Freund und Helfer“.

Nur mit einer kompetenten Strafverteidigung können Sie dem Gericht und der Staatsanwaltschaft auf Augenhöhe begegnen. Ihr Anwalt wird für Sie Akteneinsicht beantragen, die Sachlage mit Ihnen besprechen und eine effektive Verteidigungsstrategie mit Ihnen entwickeln.

Vertrauen Sie bei einer strafrechtlichen Angelegenheit stets einem Fachanwalt für Strafrecht.

Was ist überhaupt eine Anklage?

In der Regel werden Sie von einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren bereits vor Zustellung einer Anklageschrift z.B. durch eine Vorladung zur Beschuldigtenvernehmung Kenntnis erlangt haben.

Wird Ihnen eine Anklage zugestellt, markiert dies den Abschluss des Ermittlungsverfahrens. Das bedeutet. dass die Staatsanwaltschaft aufgrund des Ermittlungsergebnisses zu dem Schluss gekommen ist, dass Sie einer Straftat so verdächtig sind, dass eine Verurteilung wahrscheinlicher ist als ein Freispruch (sog. „hinreichender Tatverdacht“)

Die Staatsanwaltschaft übersendet die Anklageschrift zunächst an das zuständige Gericht mit dem Antrag, das Hauptverfahren zu eröffnen. Mit dem Eingang der Anklage bei Gericht beginnt ein neues Verfahrensstadium: das sogenannte Zwischenverfahren.

Das Gericht stellt dem Betroffenen nun die Anklageschrift zu. Aus einem Beschuldigten wird in diesem Stadium nach juristischem Sprachgebrauch nunmehr ein Angeschuldigter. Zugleich wird das Gericht eine Frist zur Stellungnahme auf die Tatvorwürfe setzen. Nach Ablauf der Frist entscheidet das Gericht über die Eröffnung des Hauptverfahrens.

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