Fälschung von Gesundheitszeugnissen

Die Fälschung von Gesundheitszeugnissen, geregelt in § 277 StGB, lautet folgendermaßen:

Wer unter der ihm nicht zustehenden Bezeichnung als Arzt oder als eine andere approbierte Medizinalperson oder unberechtigt unter dem Namen solcher Personen ein Zeugnis über seinen oder eines anderen Gesundheitszustand ausstellt oder ein derartiges echtes Zeugnis verfälscht und davon zur Täuschung von Behörden oder Versicherungsgesellschaften Gebrauch macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

In der zweiten und dritten Fallvariante stellt die Vorschrift einen Spezialfall der Urkundenfälschung dar. Der § 277 StGB ist bei Überschneidungen mit der Urkundenfälschung also eine Privilegierung.

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