Vergehen

Das deutsche Strafrecht unterscheidet zwischen Verbrechen und Vergehen. Diese Unterscheidung kann weitreichende Folgen im Strafprozess nach sich ziehen.

Vergehen sind Delikte, die im Mindestmaß mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von nicht mehr als einem Jahr bestraft werden können.

Geregelt ist dies in § 12 des Strafgesetzbuchs. Dort heißt es:

(1) Verbrechen sind rechtswidrige Taten, die im Mindestmaß mit Freiheitsstrafe von einem Jahr oder darüber bedroht sind.
(2) Vergehen sind rechtswidrige Taten, die im Mindestmaß mit einer geringeren Freiheitsstrafe oder die mit Geldstrafe bedroht sind.
(3) Schärfungen oder Milderungen, die nach den Vorschriften des Allgemeinen Teils oder für besonders schwere oder minder schwere Fälle vorgesehen sind, bleiben für die Einteilung außer Betracht.

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