Kosten

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Fachanwalt für Strafrecht

Kosten der Strafverteidigung

Das Ziel einer effektiven Strafverteidigung kann nur mit einem fundierten Vertrauensverhältnis zwischen Rechtsanwalt und Mandant erreicht werden. Es ist dabei kein Geheimnis, dass die Beauftragung eines Rechtsanwalts Geld kostet. 

Wichtig ist aber, dass von Beginn an tranparent über die entstehenden Kosten und Gebühren aufgeklärt wird. Dies beinhaltet eine klare faire Vereinbarung über die entstehenden Kosten und Gebühren. 

FORUM Junge Anwaltschaft
Deutscher Anwaltverein
Arbeitsgemeinschaft Strafecht

Was kostet ein Strafverteidiger?

Die Frage, welche Kosten auf unsere Mandanten zukommen, kann nicht pauschal beantwortet werden. Die anstehenden Anwaltsgebühren sind insbesondere vom Umfang der Sache, dem Tatvorwurf und der Instanz des Verfahrens abhängig. Die Anwaltsgebühren können entweder nach den gesetzlichen Vorschriften oder einer individuellen Vergütungsvereinbarung bestimmt werden.

Hinweis: Selbstverständlich unterliegt bereits unsere erste Kommunikation uneingeschränkt der anwaltlichen Schweigepflicht.

Geiz ist geil?

Teurer als eine kompetente Verteidigung ist immer keine Verteidigung oder eine schlechte Verteidigung.

Keine Frage: Sie werden immer jemanden finden, der das Honorar eine Verteidiger unterbietet und eine günstigere Vertretung anbietet. Spezialisierte Verteidigung ist aber nicht zum Dumping-Preis zu haben. 

Sie sollten sich stets vor Augen führen, dass Sie in einem Strafverfahren der gesamten Staatsmacht gegenübertreten und in der Hauptverhandlung mit mindestens zwei professionellen Juristen konfrontiert werden. Darüber hinaus droht Ihnen neben strafprozessualen Zwangsmaßnahmen – wie der Hausdurchsuchung oder der Untersuchungshaft – die Verhängung von empfindlichen Geld- oder Freiheitsstrafen.

Dem können Sie nur mit der Erfahrung und Kompetenz eines versierten Strafverteidigers entgegen treten.

Der Anwalt muss die besondere Spezialisierung durch Fortbildungen, Fachliteratur und natürlich der Kanzleiinfrastruktur kostenintensiv erwerben. Insbesondere dann, wenn es um die Vermeidung hoher Geldstrafen oder Freiheitsstrafen geht, die schnell eine Existenzgefährdung darstellen können, zahlt sich die Investition in einen auf das Strafrecht spezialisierten Anwalt aus.

Welche Abrechnungsmethoden sind denkbar?

Die Abrechnung der Anwaltsgebühren kann entweder nach den gesetzlichen Vorschriften oder nach einer individuellen Honorarvereinbarung erfolgen.

Gesetzliche Gebühren

Die Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) bilden den Grundstock der anwaltlichen Vergütung, sofern keine individuelle Vereinbarung getroffen worden ist.

Das RVG sieht dabei Pauschalsätze für die verschiedenen Verfahrensstadien vor.

Aufgrund der geringen Flexibiliät bietet sich eine Abrechnung nach den gesetzlichen Vorschriften nur bei kleineren Verfahren an.

Vergütungsvereinbarung

In der Regel vereinbaren wir eine individuelle Honorarvereinbarung. Dabei werden der Umfang des Verfahrens, die Schwierigkeit der Sache sowie die drohenden persönlichen Nachteile berücksichtigt.

Die Vereinbarung über die entstehenden Kosten kann sich dabei an den gesetzlichen Gebühren orientieren oder ein Pauschal- bzw. ein Stundenhonorar vorsehen.

Der Vorteil der individuellen Honorarvereinbarung besteht darin, dass die Kosten flexibel und nach den Besonderheiten des jeweiligen Einzelfalls gestaltet werden können.

Welche Faktoren beeinflussen die Kosten?

Die Abrechnung der Anwaltsgebühren kann entweder nach den gesetzlichen Vorschriften oder nach einer individuellen Honorarvereinbarung erfolgen.

Umfang der Verteidigung

Ein wesentlicher Faktor der Gebührenhöhe ist der Umfang, den die Verteidigung annimmt. Dies schließt notwendig rechtliche Recherchen oder das intensive Studium der Ermittlungsakten ebenso ein wie notwendige umfassende Besprechungen und das Auswerten von Informationen.

Ein „kleiner“ Ladendiebstahl erfordert naturgemäß einen gänzlich anderen Aufwand als eine umfangreiche Wirtschaftsstrafsache oder ein Tötungsdelikt.

Durch eine gezielte Zuarbeit durch die Mandantschaft – z.B. durch die Zusammenstellung von Informationen – kann ein zusätzlicher Aufwand vermieden und damit auf die Kostenhöhe aktiv Einfluss genommen werden.

Schwierigkeit des Verfahrens

Nicht zuletzt wird auch Ihr Interesse am Verfahrensausgang berücksichtigt. Wie wichtig ist, ob das Verfahren eingestellt wird, ob eine Eintragung im Führungszeugnis erfolgt, ob Anklage erhoben oder eine Hauptverhandlung vermieden wird, wie hoch eine Geldstrafe ausfällt oder ob (noch einmal) eine Bewährungsstrafe ausgesprochen wird.

Je nach gewünschten (und erreichbaren) Ziel ist ein unterschiedlicher Verteidigungsumfang und -Aufwand erforderlich.

Ihr Interesse am Ausgang des Verfahrens

Natürlich ist auch die rechtliche Schwierigkeit eines Verfahrens maßgeblich.

Muss etwa im Rahmen einer Revision umfangreich recherchiert werden? Muss ein Gutachten angefertigt werden? Der hierdurch entstehende Mehraufwand muss bei der Gebührenhöhe berücksichtigt werden.

Welche Gerichtskosten entstehen im Strafverfahren?

Bei den Gerichtskosten handelt es sich um pauschale Gebühren, die für die Tätigkeit des Gerichtes anfallen. Sie sind abhängig von Art und Umfang einer Verurteilung. Die Gerichtskosten sind in Anlage 1 Teil 3 des Gerichtskostengesetz (GKG) geregelt.

Urteil
Gerichtskosten

Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen oder Freiheitsstrafe bis zu 6 Monaten

140 €

Geldstrafe von mehr als 180 Tagessätzen oder Freiheitsstrafe bis zu 1 Jahr

280 €

Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren

420 €

Freiheitsstrafe bis zu 4 Jahren

560 €

Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren

700 €

Freiheitsstrafe von mehr als 10 Jahren

1.000 €

Kostenerstattung im Strafverfahren

Eine Kostenerstattung ist nur bei einem Freispruch durch das Gericht möglich. 

Wer verurteilt wird, trägt die gesamten Kosten des Verfahrens. Auch bei einer Einstellung des Verfahrens mangels Tatnachweis im Ermittlungsverfahren oder bei einer Einstellung aus Geringfügigkeitsgründen erfolgt keine Kostenerstattung.

Eine ausführlichere Darstellung finden sie in unserem gesonderten Beitrag „Kostenerstattung im Strafverfahren„.

Ist Prozesskostenhilfe möglich?

Kurz und schmerzlos: Nein!

Im Strafverfahren gilt der Grundsatz, dass jeder seine Anwaltskosten selbst zu tragen hat – unabhängig davon, ob er sich einen Anwalt leisten kann oder nicht.

Eine Prozesskostenhilfe – wie sie etwa im Zivilrecht möglich ist – ist im Strafverfahren (derzeit) nicht vorgesehen.

Der Beratungshilfeschein, den einige Beschuldigte vom Amtsgericht erhalten, deckt im Strafrecht nur die reine Beratung ab – Die Kostenübernahme für eine aktive Vertretung und Verteidigung ist damit nicht verbunden.

Auch die Beiordnung eines Verteidigers als Pflichtverteidiger („notwendiger Verteidiger“) stützt sich nicht auf die wirtschaftlichen Verhältnisse des Beschuldigten, sondern bestimmt sich allein danach, ob nach dem Gesetz eine so gravierende Straftat vorgeworfen wird, dass zwingend ein Anwalt mitwirken muss. Das hat zur Folge, dass auch einem Millionär in umfangreichen Verfahren ein Verteidiger beigeordnet werden kann.

Übernimmt meine Rechtsschutzversicherung die Kosten?

Ob Ihre Rechtsschutzversicherung die Kosten einer Verteidigung übernimmt, ist von Versicherung zu Versicherung und von Vertrag zu Vertrag verschieden.

Wenn überhaupt, dann ist regelmäßig nur die Verteidigung gegen Delikte versichert, die auch fahrlässig begangen werden können. Diese stellen die Ausnahme im Strafgesetzbuch (StGB) dar.

Wer auch einen „erweiterten Stafrechtsschutz“ mitversichert hat, erhält zumindest eine vorläufige Kostenzusage – auch bei Delikten, die nur vorsätzlich begangen werden können. Dies bedeutet, dass die Rechtsschutzversicherung zunächst die entstehenden Kosten übernimmt. Sofern allerdings eine Verurteilung wegen einer vorsätzliche Tat erfolgen sollte, wird die Versicherung die gezahlten Beträge von Ihnen zurück verlangen.

Sollte ich einen Strafverteidiger beauftragen?

Aufgrund der entstehenden Kosten überlegen viele Beschuldigte, ob es nicht sinnvoller wäre, das Strafverfahren allein zu bestreiten.

Das ist regelmäßig keine besonders gute Idee. 

Bedenken Sie: Im Strafverfahren sehen Sie sich zwei Berufsjuristen gegenüber – dem Staatsanwalt und dem Richter. Beide haben jeweils jahrelange Erfahrungen im Strafrecht. Sie sind damit dem Strafverfahren vollständig ausgeliefert und sind schlichtweg nicht in der Lage, sich juristisch verteidigen zu können. Das kann nicht gut ausgehen.

Hinsichtlich der Zahlungsmodalitäten haben wir noch mit jedem Mandanten eine für beide Seiten adäquate Lösung gefunden.

5/5
"Ich bin absolut zufrieden mit der Arbeit von Herrn Kujus und jedes Mal über ein positives Ergebnis (Freispruch/Einstellung des Verfahrens) überrascht. Nur zu empfehlen!"
Thomas L.
5/5
"Sie haben mir und meinem Mann die Angst genommen . Wir danken Ihnen für Ihre Hilfe und können Sie jederzeit weiter empfehlen! Viel Erfolg weiterhin!"
Enrico A.

Kontakt zur Kanzlei

Uferstraße 19, Leipzig

0341 - 978 56290

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