Rechtsmittel im Strafrecht

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Ihr Anwalt im Rechtsmittelverfahren

Sie wurden vom Amtsgericht oder Landgericht verurteilt und wollen diese Entscheidung anfechten? 

Legen Sie ein Rechtsmittel gegen das Urteil ein!

Wir stehen Ihnen als spezialisierte Fachanwaltskanzlei im gesamten Rechtsmittelverfahren zur Seite – kompetent und diskret.

Erfahrungen und Bewertungen zu Rechtsanwalt Kujus und KUJUS Strafverteidigung

So verhalten Sie sich im Rechtsmittelverfahren richtig!

Bewahren Sie Ruhe!

Handeln Sie nicht vorschnell und unüberlegt. Ein Fehler kann im Nachhinein kaum wieder ausgebügelt werden.

Schweigen Sie!

Sie haben das Recht zu Schweigen – Nutzen Sie es! Viele Tatnachweise können erst geführt werden, weil der Beschuldigte Angaben gemacht hat.

Anwalt kontaktieren!

Im Strafverfahren steht Ihnen der gesamte Machtapparat des Staates gegenüber. Nur mit einem Strafverteidiger und Fachanwalt für Strafrecht können Sie Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht auf Augenhöhe begegnen.

Was sind die Rechtsmittel im Strafrecht?

Die wichtigsten Rechtsmittel gegen ein Urteil sind die Berufung und die Revision. Aber welches ist nun das „richtige“ Rechtsmittel?

Wer ein Rechtsmittel gegen ein strafrechtliches Urteil einlegen will, kann sich – zumindest gegen Urteile des Amtsgerichts – zwischen der Berufung und der Revision entscheiden. Auch wenn beide Rechtsmittel das Ziel haben, das vorausgegangene Urteil anzufechten und beide Rechtsmittel binnen einer Woche nach Verkündung des Urteils einzulegen sind, bestehen zwischen beiden erhebliche Unterschiede.

Dabei fällt auf, dass gerade die Presse die Begriffe „Berufung“ und „Revision“ oft wild durcheinander mischt, obgleich es sich um zwei völlig unterschiedliche Rechtsinstitute handelt.

FORUM Junge Anwaltschaft
Deutscher Anwaltverein
Arbeitsgemeinschaft Strafecht

Berufung

Bei einer Berufung – geregelt in §§ 312 ff. StPO – findet eine gänzlich neue Tatsacheninstanz vor dem Landgericht statt. Das heißt, es werden sämtliche Zeugen noch einmal vernommen, sämtliche Bilder noch einmal angeschaut, Sachverständige gehört und Urkunden verlesen.


Es ist auch möglich, neue Beweise vorzubringen, also etwa neue Zeugen vorzuladen oder neue Schriftstücke vorzulegen.


Da in der Berufungshauptverhandlung die komplette Beweisaufnahme wiederholt wird, bietet sich die Chance (oder das Risiko?), dass das Berufungsgericht den Sachverhalt anders wertet als noch die Vorinstanz. Es gilt daher: „Neues Spiel, neues Glück“.


Die Berufung muss nicht begründet werden.


Revision

Bei der Revision (§ 333 ff. StPO) wird das Urteil „nur“ auf Rechtsfehler hin geprüft. Eine neue Beweisaufnahme findet nicht statt. Die von der Vorinstanz getroffenen Tatsachenfeststellungen werden daher nicht erneut überprüft.

Das Revisionsgericht prüft das vorausgegangene Urteil in formeller Hinsicht auf Verfahrensfehler und in materieller Hinsicht, ob das Gesetz richtig ausgelegt und angewandt worden ist. Der Prüfungsumfang ist daher erheblich eingeschränkt.

Im Gegensatz zur Berufung muss die Revision von einem Rechtsanwalt begründet werden.

Beschwerde

Die Beschwerde ist gegen alle Beschlüsse des Gerichts zulässig, die kein Urteil sind – etwa den Durchsuchungsbeschluss oder den Haftbefehl. Über die Beschwerde entscheidet zunächst derselbe Richter, der die angegriffene Entscheidung erlassen hat. Hilft er dieser nicht ab, entscheidet das übergeordnete Gericht.

Einspruch gegen Strafbefehl

Bei einem Einspruch handelt es sich streng genommen nicht um ein Rechtsmittel, sondern um einen Rechtsbehelf, da die Entscheidung über den Einspruch vom selben Gericht erfolgt, der den Strafbefehl erlassen hat.

Der Einspruch führt dazu, dass der Strafbefehl auf seine Rechtmäßigkeit hin überprüft wird Es findet eine „normale“ Hauptverhandlung mit Beweisaufnahme vor dem Amtsgericht statt.

 

Welches Rechtsmittel ist das beste?

Ein pauschal „besseres“ Rechtsmittel“ gibt es nicht. Die Wahl des richtigen Rechtsmittels muss immer einzelfallbezogen getroffen werden.

Oft ist eine Berufung gar nicht zulässig: Etwa bei Verfahren, die in der ersten Instanz vor dem Landgericht oder dem Oberlandesgericht stattgefunden haben – oder gegen Berufungsurteile des Landgerichts. In diesen Fällen ist ausschließlich die Revision möglich.

Sofern die Wahlmöglichkeit zwischen Berufung und Revision besteht, ist die Berufung erfahrungsgemäß das günstigere Rechtsmittel, da deren Prüfungsumfang erheblich größer ist.

Wie können wir Ihnen im Rechtsmittelverfahren helfen?

Wir sind eine bundesweit tätige, und auf das Strafrecht spezialisierte Kanzlei in Leipzig. Wir stehen Ihnen als Rechtsanwalt und Strafverteidiger kompetent und diskret im gesamten Strafverfahren zur Seite. Unsere hohe Spezialisierung gewährleistet eine effektive und zielgerichtete Verteidigung unserer Mandanten. Das fachliche Know-How ist insbesondere im Rechtsmittelverfahren von Bedeutung.

Häufig kontaktieren uns Mandanten, die vom Amtsgericht oder Landgericht verurteilt worden sind, und nun ein Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen wollen. Wir prüfen die Möglichkeiten, Risiken und Chancen des „richtigen Rechtsmittels“ und bestreiten mit Ihnen gemeinsam das Berufungs- oder Revisionsverfahren.

spezialisiert

Wir sind als Fachanwaltskanzlei für Strafrecht ausschließlich in der Strafverteidigung tätig.

Wir verteidigen Sie bundesweit im gesamten Strafverfahren gegen alle Tatvorwürfe.

effektiv

Wir prüfen die Ermittlungsakte und erarbeiten mit Ihnen eine gemeinsame Verteidigungsstrategie.

Ziel ist stets die möglichst geräuschlose Beendigung des Strafverfahrens.

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Wir verfügen über eine moderne Infrastruktur und setzen auf die vollständig digitale Mandatsbearbeitung

Die Vorteile der Digitalisierung kommen direkt der Mandatsbearbeitung zu Gute.
5/5
"Ich bin absolut zufrieden mit der Arbeit von Herrn Kujus und jedes Mal über ein positives Ergebnis (Freispruch/Einstellung des Verfahrens) überrascht. Nur zu empfehlen!"
Thomas L.
5/5
"Sie haben mir und meinem Mann die Angst genommen . Wir danken Ihnen für Ihre Hilfe und können Sie jederzeit weiter empfehlen! Viel Erfolg weiterhin!"
Enrico A.

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