Erfahrungen & Bewertungen zu Rechtsanwalt Kujus

Sexualstrafrecht

Vorwürfe im Sexualstrafrecht sind für die Betroffenen besonders gravierend.

Es drohen nicht nur empfindliche strafrechtliche Sanktionen und hohe Freiheitsstrafe, oft kann auch das Ansehen einer Person in der Öffentlichkeit Schaden nehmen.

Wir stehen Ihnen als spezialisierte Kanzlei vertrauensvoll und diskret zur Seite.

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Verhaltens-Tipps im Sexualstrafrecht

Bewahren Sie Ruhe!

Für viele Betroffene ist der Vorwurf einer Sexualstrafrat zunächst ein Schock. Eine Vorladung oder eine Anklage ist aber noch kein Urteil. 

Insbesondere bei Sexualdelikten drohen empfindliche Strafen. Handeln Sie also nicht unüberlegt.

Machen Sie keine Aussage!

Die wichtigste Grundregel lautet: Machen Sie gegenüber den Ermittlungsbehörden keine Angaben zur Sache.

Sie sind nicht verpflichtet, bei der Polizei oder der Staatsanwaltschaft auszusagen. Zu groß ist die Gefahr, dass missverständliche Äußerungen Eingang in die Ermittlungsakte finden. Viele Tatnachweise können überhaupt erst geführt werden, weil die Beschuldigten eine Aussage abgeben.

 

Kontaktieren Sie Verteidiger

Halten Sie sich stets vor Augen: In einem Strafverfahren versucht die Staatsgewalt, Ihnen eine Straftat nachzuweisen. In diesen Fällen ist weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft Ihr „Freund und Helfer“.

Nur mit einer kompetenten Strafverteidigung können Sie dem Gericht und der Staatsanwaltschaft auf Augenhöhe begegnen. Ihr Anwalt wird die Sachlage mit Ihnen besprechen und eine effektive Verteidigungsstrategie mit Ihnen entwickeln.

Vertrauen Sie bei einer strafrechtlichen Angelegenheit stets einem Fachanwalt für Strafrecht.

Unsere Schwerpunkte im Sexualstrafrecht

Sexueller Nötigung

Das Wesenselement einer sexuellen Nötigung und der Vergewaltigung liegt darin, dass der Täter ein Nötigungsmittel – nämlich Gewalt oder Drohung – benutzt, um mit dem Opfer sexuelle Handlungen vornehmen zu können.

Sind die Tathandlungen mit dem Eindringen in den Körper verbunden, liegt eine Vergewaltigung vor.
  • Sexueller Übergriff; sexuelle Nötigung; Vergewaltigung (§ 177 StGB)
  • Sexueller Übergriff, sexuelle Nötigung und Vergewaltigung mit Todesfolge (§ 178 StGB)

Sexueller Missbrauch

Der sexuelle Missbrauch wird im Strafgesetzbuch nach nachfolgend genannten Vorschriften unter Strafe gestellt. 

Wesentliches Element des strafbaren Missbrauchs ist, dass der Täter eine übergeordnete Stellung ausnutzt, um sexuelle Handlungen an dem Opfer vornehmen zu können. Diese übergeordnete Machtposition kann sich bereits aus dem Alter oder aus einer besonderen Beziehung zu dem Opfer ergeben – etwa aufgrund eines Arbeitsverhältnisses. Opfer dieser Straftaten können daher z.B. Kinder, Jugendliche oder sogenannte Schutzbefohlene sein.

  • Sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen (§ 174 StGB)
  • Sexueller Missbrauch von Gefangenen, behördlich Verwahrten oder Kranken und Hilfsbedürftigen in Einrichtungen (§ 174a StGB)
  • Sexueller Missbrauch unter Ausnutzung einer Amtsstellung (§ 174b StGB)
  • Sexueller Missbrauch unter Ausnutzung eines Beratungs-, Behandlungs- oder Betreuungsverhältnisses (§ 174c StGB)
  • Sexueller Missbrauch von Kindern (§ 176 StGB)
  • Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern (§ 176a StGB)
  • Sexueller Missbrauch von Kindern mit Todesfolge (§ 176b StGB)
  • Sexueller Missbrauch von Jugendlichen (§ 182 StGB)

Pornografie

In der Praxis häufige Fälle sind Delikte, die den Erwerb, den Besitz oder die Verbreitung von pornografischen Schriften zum Gegenstand haben.

Unter den Begriff der „pornografischen Schriften“ fallen neben Fotos auch Videos und Audio-Aufnahmen. Das StGB unterscheidet dabei im Wesentlichen nach der Form des Umgangs mit pornografischen Schriften und nach dem Gegenstand der Darstellung.

  • Verbreitung pornographischer Schriften (§ 184 StGB)
  • Verbreitung gewalt- oder tierpornographischer Schriften (§ 184a StGB)
  • Verbreitung, Erwerb und Besitz kinderpornographischer Schriften (§ 184b StGB)
  • Verbreitung, Erwerb und Besitz jugendpornographischer Schriften (§ 184c StGB)
  • Zugänglichmachen pornographischer Inhalte mittels Rundfunk oder Telemedien; Abruf kinder- und jugendpornographischer Inhalte mittels Telemedien (§ 184d StGB)
  • Veranstaltung und Besuch kinder- und jugendpornographischer Darbietungen (§ 184e StGB)

Prostitution und Sonstiges

Zwar ist die Prostitution an sich in Deutschland legal. Dennoch bestehen weitere Straftatbestände, die insbesondere die zwangsweise Prostitution, unter Strafe stellen.

  • Ausbeutung von Prostituierten (§ 180a StGB)
  • Zuhälterei (§ 181a StGB)
    Ausübung der verbotenen Prostitution (§ 184f StGB)
  • Jugendgefährdende Prostitution (§ 184g StGB)

Das sagen unsere Mandanten

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