Strafbefehl erhalten?

Sie haben einen Strafbefehl vom Amtsgericht erhalten?

Viele Menschen sind – verständlicherweise – überrascht, wenn sie „wie aus dem Nichts“ einen Strafbefehl in den Händen halten. Mit der Zustellung eines Strafbefehls ist das Kind allerdings noch nicht unwiderruflich in den Brunnen gefallen. Sie können gegen den Strafbefehl  Einspruch einlegen.

Denn Vorsicht: Ein Strafbefehl kommt einem gerichtlichen Urteil gleich. Wird kein Einspruch eingelegt, wird der Strafbefehl rechtskräftig und die festgesetzte Strafe kann von der Staatsanwaltschaft vollstreckt werden.

Wir stehen Ihnen als spezialisierte Kanzlei kompetent und diskret im gesamten Strafbefehlsverfahren zur Seite.

KUJUS Strafverteidigung
Kanzlei für Strafrecht
Uferstraße 19
04105 Leipzig
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  • Spezialisierung im Strafrecht
  • Fachanwalt für Strafrecht
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Erfahrungen & Bewertungen zu Rechtsanwalt Kujus

So verhalten Sie sich bei einem Strafbefehl richtig!

Bewahren Sie Ruhe

Vermeiden Sie Panik! Grundsätzlich ist wichtig, dass Sie die Ruhe bewahren und keine voreiligen und unüberlegten Handlungen vornehmen. Sie wissen nun, dass ein Strafbefehl gegen Sie erlassen wurde und sollten nun entsprechend überlegen, welche weiteren Schritte Sie einleiten möchten.

  1. Vermeiden Sie es, vorab eine Stellungnahme an das Gericht zu übersenden, um "die Dinge klarzustellen". Das bringt Ihnen nach Zustellung eines Strafbefehls rein gar nichts and kann Ihre Situation, falls Sie gegen den Strafbefehl vorgehen möchten, sogar noch verschlechtern.
  2. Lesen Sie den Strafbefehl genau durch. Der Strafbefehl wird die Ihnen vorgeworfene Straftat und eine entsprechende Begründung enthalten. Der Strafbefehl wird auch den Zeitpunkt enthalten, an dem die Tat begangen worden sein soll.
  3. Fertigen Sie ein Gedächtnisprotokoll an und halten Sie etwaige Informationen und Details zum Tatvorwurf fest. Versuchen Sie sich ggf. an den angegebenen Tag zu erinnern. Sammeln Sie Beweismittel und notieren Sie sich die Anschriften von eventuellen Zeugen.

Einspruch einlegen?!

Sie können gegen den Strafbefehl Einspruch einlegen. Wird kein Einspruch eingelegt, wird der Strafbefehl rechtskräftig. Er steht dann einem Urteil gleich. Nur mit einem Einspruch ist gewährleistet, dass der Strafbefehl von einem Gericht überprüft wird. Sie können binnen zwei Wochen gegen den Strafbefehl Einspruch einlegen.

Kontaktieren Sie einen Verteidiger

Halten Sie sich stets vor Augen: Ist der Strafbefehl einmal rechtskräftig, sind Sie strafrechtlich verurteilt, ohne dass ein Richter von Ihrer Schuld überzeugt ist. Legen Sie hingegen Einspruch gegen den Strafbefehl ein, birgt das das Risiko, dass die Kosten steigen und gegen Sie auch eine höhere Strafe verhängt werden kann. Nur mit einer effektiven Strafverteidigung und einem kompetenten Rechtsanwalt kann die Situation genau eingeschätzt werden. Ihr Anwalt wird für Sie Akteneinsicht beantragen, die Sachlage mit Ihnen besprechen und eine effektive Verteidigungsstrategie mit Ihnen entwickeln. Vertrauen Sie bei einer strafrechtlichen Angelegenheit stets einem Fachanwalt für Strafrecht

Was ist ein Strafbefehl?

Bei einem Strafbefehl handelt es sich um ein schriftliches Urteil ohne gerichtliche Hauptverhandlung.

Wird der Strafbefehl rechtskräftig, sind Sie verurteilt!

Hinweis: Gegen einen Strafbefehl kann Einspruch eingelegt werden. Der Strafbefel wird dann von vom Gericht in einer Verhandlung überprüft – Das Verfahren ähnelt dem nach einer Anklage.

Wann ist ein Strafbefehl möglich?

Nicht alle Straftatbestände des Strafgesetzbuches (StGB) können mit einem Strafbefehl geahndet werden. Der Strafbefehl kann nur bei sogenannten „Vergehen“ erlassen werden. Dabei handelt es sich um Delikte, die im Mindestmaß mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von nicht mehr als einem Jahr bestraft werden können. Ein Strafbefehl wird daher in der Regel bei Fällen der Massenkriminalität beantragt. Typische Delikte sind z.B.

Welche Strafen können verhängt werden?

Da es sich bei einem Strafbefehl um ein schriftliches Verfahren handelt, ohne dass der Beschuldigte bis zum Strafbefehl zwingend von dem Ermittlungsverfahren Kenntnis erlangt haben muss, können nur bestimmte Strafen verhängt werden. Diese sind:
  •  Geldstrafe
  •  Fahrverbot
  •  Entziehung der Fahrerlaubnis
  •  Verwarnung mit Strafvorbehalt
Hat der Angeklagte einen Verteidiger können sogar Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr verhängt werden, wenn diese zur Bewährung ausgesetzt werden. Hat der Angeklagte in diesem Fall keinen Verteidiger, muss dem Angeklagten zwingend ein Pflichtverteidiger beigeordnet werden. 

Der Ablauf des Strafbefehlsverfahrens

Wie bei einer „klassischen“ Anklageerhebung schließt sich das Strafbefehlsverfahren an das Ermittlungsverfahren an. Ist die Staatsanwaltschaft nach Abschluss der Ermittlungen davon überzeugt, dass der Beschuldigte die ihm vorgeworfene Tat begangen hat, beantragt sie beim zuständigen Amtsgericht den Erlass eines Strafbefehls.

Erlass des Strafbefehls

Das Gericht erlässt daraufhin regelmäßig den Strafbefehl und veranlasst die Zustellung an den Angeklagten. Allerdings kann der Richter den Erlass des Strafbefehls auch ablehnen, falls er den Angeschuldigten als nicht hinreichend tatverdächtig erachtet. Lehnt der Richter den Erlass des Strafbefehls in Form eines Beschlusses ab, kann hiergegen wiederum die Staatsanwaltschaft Beschwerde einlegen.

Einspruch gegen Strafbefehl

Wird der Strafbefehl zugestellt, kann der Angeklagte binnen zwei Wochen gegen den Strafbefehl Einspruch einlegen. Legt der Angeklagte fristgerecht Einspruch ein, findet eine öffentliche Hauptverhandlung vor dem jeweiligen Amtsgericht statt.

Verfahren nach Einspruch

In der sich anschließenden Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht werden alle Zeugen geladen und Beweismittel gesichtet. Das Verfahren gleicht dem nach einer "normalen" Anklage. Am Ende der Hauptverhandlung steht ein eigenes Urteil. Das Gericht ist dabei nicht an die Feststellungen und die (zuvor) festgesetzte Strafe im Strafbefehl gebunden. Das Amtsgericht kann sowohl zu Gunsten als auch zu Ungunsten des Angeklagten vom Strafbefehl abweichen.

Rechtsmittel

Gegen das Urteil des Amtsgerichts kann der Angeklagte Berufung oder Revision einlegen.

Bin ich nach einem Strafbefehl vorbestraft?

Eine häufige Frage ist, ob man nach einem Strafbefehl vorbestraft ist. Die Antwort lautet – wie immer bei Juristen – „Das kommt darauf an.“

Wird ein Strafbefehl rechtskräftig, steht er einem rechtskräftigen Urteil gleich. Das heißt, dass diese Verurteilung ins Bundeszentralregister (BZR) eingetragen wird. Allerdings wird nicht jede Eintragung im Bundeszentralregister auch im polizeilichen Führungszeugnis aufgenommen. Insoweit bestehen also keine Besonderheiten zwischen einem Strafbefehl und einem Urteil im „regulären“ Strafverfahren.

Eine Eintragung im Führungszeugnis (Vorstrafe) besteht u.a. bei

  • Freiheitsstrafen von mehr als drei Monaten
  • Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen

Wird bspw. in einem Strafbefehl eine Ahndung von 120 Tagessätzen ausgesprochen, wird diese Verurteilung im Führungszeugnis eingetragen.

Doch auch bei Verurteilungen unter 90 Tagessätzen findet eine Eintragung im Führungszeugnis statt, wenn bereits früher eine Verurteilung erfolgt ist, und diese bislang noch nicht getilgt ist. Die Einzelheiten hierzu sind äußerst komplex und lassen sich nur im jeweiligen Einzelfall und nach Akteneinsicht beantworten.

Einspruch gegen Strafbefehl

Bei einem Strafbefehl handelt es sich um ein Urteil im schriftlichen Verfahren. In vielen Fällen erfährt der Beschuldigte überhaupt erst durch den Strafbefehl, dass ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet worden ist.

Umso wichtiger ist daher: Der Strafbefehl kann mit dem Einspruch angefochten werden.

Ist beabsichtigt, gegen einen Strafbefehl Einspruch einzulegen, müssen zwingend die gesetzliche Einspruchsfrist und die vorgeschriebene Form des Einspruchs eingehalten werden. Andernfalls wird der Einspruch als unzulässig verworfen und der Strafbefehl (und die hierin festgesetzte Strafe) wird rechtskräftig!

Form

Der Einspruch kann „schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle“ eingelegt werden.

„schriftlich“

Üblicherweise wird der Einspruch schriftlich, also per Brief oder Fax, eingelegt.

Aus Gründen der Nachweisbarkeit sollte entweder ein Versand per Einschreiben oder per Fax erfolgen. Bei einem postalischen Versand muss zudem noch die Postlaufzeit beachtet werden! Der Einspruch kann auch direkt in den Briefkasten des Gerichts eingeworfen werden.

„zu Protokoll der Geschäftsstelle“

Möglich ist auch die Einlegung „zu Protokoll der Geschäftsstelle“.

Dies bedeutet, dass der Angeklagte direkt auf der Geschäftsstelle des Gerichts protokollieren lässt, dass er gegen den Strafbefehl Einspruch einlegt. Dieser wird dann in der Akte vermerkt und aufgenommen.

Vor dem Hintergrund, dass die „richtige“ Geschäftsstelle erst einmal gefunden werden muss, und hierbei auch die Öffnungszeiten des Gerichts beachtet werden müssen, bietet sich in den meisten Fällen an, den Einspruch schriftlich, also postalisch oder per Fax, einzureichen.

Formulierung des Einspruchs

Das Einspruchsschreiben muss nicht zwingend das Wort „Einspruch“ enthalten. Es muss nur zweifelsfrei erkennbar sein, dass Sie den Strafbefehl nicht akzeptieren wollen.

Möglich ist etwa eine Formulierung wie:
„… lege ich gegen den Strafbefehl vom … Einspruch ein.“
Wichtig ist, dass das Gericht Ihr Schreiben zuordnen kann. Neben Ihrem Namen (und vorzugsweise Ihrem Geburtsdatum) muss daher auch das Aktenzeichen des Verfahrens genannt werden.

Adressat des Einspruchs

Der Einspruch muss an das Gericht gesendet werden, welches den Strafbefehl erlassen hat. Das zuständige Gericht finden sie auf dem Anschreiben, welches Ihnen mit gleicher Post zugesandt worden ist.

Frist

Der Einspruch muss zwingend binnen zwei Wochen eingelegt werden. Andernfalls wird der Strafbefehl rechtskräftig!

Die Frist beginnt mit Zustellung des Strafbefehls. Maßgeblich ist dabei das Datum auf dem „gelben Umschlag“, in dem sich der Strafbefehl befunden hat. Ohne Bedeutung ist, wann Sie den Strafbefehl tatsächlich zur Kenntnis genommen haben – Die Frist beginnt daher auch zu laufen, wenn Ihnen das gerichtliche Schreiben im Urlaub bzw. während eines Aufenhaltes im Ausland oder im Krankenhaus zugestellt worden ist.

Die Frist endet mit Ablauf von zwei Wochen nach der Zustellung, also immer mit Ablauf des Tages, das auf die Zustellung nach zwei Wochen folgt. Das klingt komplizierte, als es ist:
Bsp.: Ist die Zustellung an einem Donnerstag erfolgt, muss der Einspruch bis zum Ablauf des Donnerstages in zwei Wochen bei Gericht eingehen.
Wichtig ist, dass es für den rechtzeitigen Einspruch auf den Zugang bei Gericht ankommt. Wird der Einspruch per Post versandt, sind daher insbesondere die Postlaufzeiten zu beachten. Anzuraten ist daher eine Einspruchseinlegung per Fax.

Einspruchsfrist versäumt?

Leider kommt es immer wieder vor, dass diese Frist – aus welchen Gründen auch immer – versäumt wird. In diesen Fällen gilt grundsätzlich, dass der Strafbefehl – und die hierin festgesetzte Strafe – rechtskräftig geworden ist. Ein weiteres Anfechten ist daher in aller Regel ausgeschlossen.

Wiedereinsetzung

Wurde die Frist schuldlos versäumt, ist die „Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ möglich. Dies bedeutet, dass der Einspruch so behandelt wird, als wäre er rechtzeitig eingegangen.


Wichtig: Es handelt sich dabei aber um absolute Ausnahmefälle. Das schlichte Verpassen der Frist reicht nicht aus!


Denkbar sind allenfalls Fälle von plötzlichen Naturkatastrophen, Krankheit, Urlaub oder längeren Auslandsaufenthalten. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Betroffene keine Kenntnis von einem laufenden Strafverfahren hatte, und erstmals durch einen Strafbefehl hiervon erfahren hat (bzw. erfahren hätte).

Wiedereinsetzungsantrag

Bei einer möglichen Wiedereinsetzung handelt es sich um den „letzten Strohhalm“, der dem Betroffenen geblieben ist, um den Strafbefehl noch anfechten zu können.


Für den Wiedereinsetzungsantrag gilt:


Der Einspruch muss binnen einer Woche nach Kenntnisnahme nachgeholt werden. Der Antrag auf Wiedereinsetzung muss begründet und binnen ebenfalls einer Woche nach Wegfall des Hindernisses beim Gericht gestellt werden (§§ 44, 45 StGB)


Da an den Wiedereinsetzungsantrag teils erhebliche formale Anforderungen gestellt werden, sollte bei einem Versäumen der Einspruchsfrist in jedem Fall ein Strafverteidiger aufgesucht werden.Inhalt umschalten

Beschränkung des Einspruchs

Nicht immer ist es sinnvoll, gegen den Strafbefehl insgesamt in Einspruch zu gehen. Eine Beschränkung des Einspruch ist möglich und immer dann sinnvoll, wenn z.B. einzelne Taten zugestanden werden. 

Beschränkung auf einzelne Taten

Werden im Strafbefehl mehrere Taten vorgeworfen, kann der Einspruch auf einzelne Taten beschränkt werden, wenn die einzelnen Sachverhalte voneinander abgegrenzt werden können.

Bsp: Vorgeworfen wird ein Betrug im Mai sowie eine Körperverletzung im Juni. Sofern der Betrug eingeräumt, die Körperverletzung aber abgestritten wird, kann der Einspruch auf den Tatvorwurf der Körperverletzung beschränkt werden.

Die Strafe ist zu hoch? Beschränkung auf die Rechtsfolgen

Soll der vorgeworfene Sachverhalt im Strafbefehl insgesamt eingeräumt werden, kann der Einspruch auf die ausgesprochene Strafe (Rechtsfolgenseite, Rechtsfolgenausspruch) beschränkt werden. Im anzuberaumenden Hauptverhandlungstermin wird dann allein noch darüber verhandelt, ob die festgesetzte Strafe korrekt ist.

Besonders häufig ist die Beschränkung des Einspruchs bei Geldstrafen. Die Geldstrafe setzt sich dabei aus der Anzahl der Tagessätze und der Höhe der jeweiligen Tagessätze zusammen. Während die Anzahl der Tagessätze die eigentliche Strafe darstellt, bemisst sich die Tagessatzhöhe nach dem Einkommen des  Angeklagten. Der Einspruch kann sowohl auf die Anzahl der Tagessätze als auch auf die Höhe der Tagessätze beschränkt werden.

Beschränkung auf die Anzahl der Tagessätze

Die Anzahl der Tagessätze (z.B. (40 Tagessätze) spiegelt die eigentliche Strafe wieder. Sie ist etwa abhängig von der Höhe des Schaden (etwa beim Diebstahl oder Betrug), der eingetretenen Verletzungen (Körperverletzung) oder der Begehungsweise (Vorsatz, Fahrlässigkeit). Oftmals kann im Verfahren das einseitig geprägte Bild der Staatsanwaltschaft, das zu einer hohen Strafe geführt hat, erschüttert werden.

Ein Einspruch, der lediglich die Anzahl der Tagessätze angreifen soll, ergibt insbesondere dann Sinn, wenn eine Strafe von mehr als 90 Tagessätzen verhängt worden ist. Dann würde die Strafe ins Führungszeugnis eingetragen werden. Dies kann verhindert werden, wenn durch eine geeignete Verteidigung erreicht werden kann, dass die Anzahl der Tagessätze auf unter 90 korrigiert wird.

Beschränkung auf die Höhe der Tagessätze

Daneben ist möglich, dass die Höhe der Tagessätze (z.B: „… zu je 25 €“) angefochten wird. Die Tagessatzhöhe ist abhängig von den wirtschaftlichen Verhältnissen des Angeklagten. Als Faustformel gilt:
1 Tagessatz = monatliches Nettoeinkommen geteilt durch 30.
Ein monatliches Netto-Einkommen von 900 € hat daher eine Tagessatzhöhe von 30 € zur Folge. Ein Einkommen von 1500 € entspricht einer Tagessatzhöhe von 50 € ...

Sind keine Anhaltspunkte für das Einkommen des Angeklagten bekannt, schätzt die Staatsanwaltschaft das Einkommen. Dies kann dazu führen, dass ein zu hohes Einkommen angenommen wird.

Wird der Einspruch nur auf die Höhe der Tagessätze beschränkt, kann das Gericht auch durch Beschluss, also ohne öffentliche Hauptverhandlung entscheiden. Hierzu müssen lediglich die wirtschaftlichen Verhältnisse mit Nachweisen dargelegt werden – z.B. mittel Arbeitsverträgen, Kontoauszügen etc.)

Wie können wir Ihnen im Strafbefehlsverfahren helfen?

Wir sind eine bundesweit tätige, und auf das Strafrecht spezialisierte Kanzlei in Leipzig. Wir stehen Ihnen als Rechtsanwalt und Strafverteidiger kompetent und diskret im gesamten Strafverfahren zur Seite. Unsere hohe Spezialisierung gewährleistet eine effektive und zielgerichtete Verteidigung unserer Mandanten.

Häufig suchen uns Mandanten auf, die einen Strafbefehl erhalten haben. Insbesondere im Strafbefehlsverfahren sind die Risiken und Chancen eines Einspruchs sorgsam abzuwägen. 

Wir stehen Ihnen kompetent und diskret im gesamten Verfahren zur Seite.

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Wir sind als Fachanwaltskanzlei für Strafrecht ausschließlich in der Strafverteidigung tätig.

Wir verteidigen Sie bundesweit als Fachanwalt für Strafrecht und Strafverteidiger im gesamten Strafverfahren gegen alle Tatvorwürfe. Der hohe Grad der Spezialisierung garantiert Ihnen eine kompetente und effektive Verteidigung in jeder Lage des Verfahrens.

effektiv.

Wir prüfen die Ermittlungsakte und erarbeiten mit Ihnen eine gemeinsame Verteidigungsstrategie für das gesamte Strafbefehls-Verfahren.

Ziel ist stets die möglichst geräuschlose Beendigung des Strafverfahrens.

digital.

Wir verfügen über eine moderne Infrastruktur und setzen auf die vollständig digitale Mandatsbearbeitung.

Die Vorteile der Digitalisierung kommen direkt der Mandatsbearbeitung zu Gute.

Das sagen unsere Mandanten

5/5
Ich bin absolut zufrieden mit der Arbeit von Herrn Kujus und jedes Mal über ein positives Ergebnis (Freispruch/Einstellung des Verfahrens) überrascht. Nur zu empfehlen!
Thomas L.
5/5
Super schnell und verständlich informiert! Top Aussage! Nochmals vielen Dank!
Ricarda V.
5/5
Sie haben mir und meinem Mann die Angst genommen . Wir danken Ihnen für Ihre Hilfe und können Sie jederzeit weiter empfehlen! Viel Erfolg weiterhin!
Enrico A.

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