Verkehrsstrafrecht Anwalt Leipzig

Verkehrsstrafrecht

Verstöße im Straßenverkehr unterscheiden sich in Verkehrsordnungswidrigkeiten  und Verkehrsstraftaten.

Das Verkehrsstrafrecht umfasst dabei Delikte wie die fahrlässige Körperverletzung ebenso wie Alkohol am Steuer oder den Vorwurf der Fahrerflucht.

Im Verkehrsstrafrecht drohen bei einer Verurteilung teils drastische Strafen. Neben Geld- und Freiheitsstrafen können auch ein Fahrverbot oder die Entziehung der Fahrerlaubnis angeordnet werden.

Nehmen Sie deshalb ein Strafverfahren nicht auf die „leichte Schulter“. Nur mit einer konsequenten und kompetenten Verteidigung können rechtliche Nachteil vermieden werden. 

Wir stehen Ihnen als spezialisierte Kanzlei im gesamten Strafverfahren zur Seite.

Weitere Informationen zum Verkehrsstrafrecht

Hilfe bei Straßenverkehrsdelikten

Ihnen wird ein Delikt im Straßenverkehr vorgeworfen? Sie haben eine Vorladung von der Polizei erhalten? Ihnen wurde ein Strafbefehl oder eine Anklage zugestellt?

Zögern Sie nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir stehen Ihnen im gesamten Strafverfahren schnell, diskret und kompetent zur Seite.

Verhaltens-Tipps im Verkehrsstrafrecht

Bewahren Sie Ruhe!

Für viele Betroffene ist der Vorwurf einer Verkehrsstraftat ein Schock. Die Vorladung oder eine Anklage sind aber noch kein Urteil. Es ist daher von besonderer Wichtigkeit, nicht vorschnell und unüberlegt zu agieren, um angemessen auf die erhobenen Tatvorwürfe reagieren zu können. Da im Verkehrsstrafrecht empfindliche Strafen drohen und überdies ein Fahrverbot oder der Entzug der Fahrerlaubnis angeordnet werden kann, können bereits kleinste Details den Ausgang des Verfahren beeinflussen.

Machen Sie keine Aussage!

Die wichtigste Regel lautet: Machen Sie gegenüber der Polizei, der Staatsanwaltschaft oder dem Gericht keine Angaben zur Sache. Eine Aussage sollte frühestens nach Einsicht in die Ermittlungsakten erfolgen. Warum? Nur wer die Akte und die ermittelten Beweise kennt, kann sich zielführend verteidigen und die Tatvorwürfe entkräften.

Kontaktieren Sie einen Verteidiger

Halten Sie sich stets vor Augen: In einem Strafverfahren versucht die Staatsgewalt, Ihnen eine Straftat nachzuweisen. In diesen Fällen ist weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft Ihr „Freund und Helfer“.

Nur mit einer kompetenten Strafverteidigung können Sie dem Gericht und der Staatsanwaltschaft auf Augenhöhe begegnen. Ihr Anwalt wird für Sie Akteneinsicht beantragen, die Sachlage mit Ihnen besprechen und eine effektive Verteidigungsstrategie mit Ihnen entwickeln.

Vertrauen Sie bei einer strafrechtlichen Angelegenheit stets einem Fachanwalt für Strafrecht.

Unsere Schwerpunkte im Verkehrsstrafrecht

Alkohol und Drogen

 Wer unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen (Cannabis, Kokain, Crystal etc.) am Straßenverkehr teilnimmt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Noch schwerwiegender wird es, wenn eine Gefährdung eingetreten oder ein Unfall verursacht worden ist.

Fahrerflucht und Unfallflucht

Wer sich nach einem Unfall vom Unfallort entfernt, ohne seine Daten anzugeben, macht sich des unerlaubten Entfernens vom Unfallort strafbar. Dabei ist unerheblich, wer den Unfall verursacht hat. Ebenso strafrechtlich belangt wird die unterlassene Hilfeleistung.

Körperverletzung und Nötigung

Kommt es zu einem Verkehrsunfall mit Verletzungen bei den Unfallbeteiligten, wird regelmäßig ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Ebenso häufig werden riskante Fahrmanöver als Nötigung angezeigt und verfolgt.

Fahren ohne Fahrerlaubnis

Das Führen eines Kraftfahrzeuges ohne eine gültige Fahrerlaubnis stellt ebenso wie das Fahren ohne die erforderliche Haftpflichtversicherung eine Straftat dar. Gleiches gilt beim Fahren trotz verhängtem Fahrverbot.

Gefährdung des Straßenverkehrs

Strafbar ist auch der gefährliche Eingriff von außen in den Straßenverkehr und die Gefährdung des Straßenverkehrs durch eigenes riskantes Verhalten.

Beispiele für strafrechtlich relevantes Verhalten sind etwa das Werfen von Gegenständen auf die Straße, das Errichten von Straßensperren oder auch das Missachten von Vorfahrtsregelungen. 

Kennzeichenmissbrauch

Um die Verfolgung von Verkehrsstraftaten oder Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr sicherzustellen, ist es notwendig, die Identität von vermeintlichen Verkehrssündern festzustellen. Dies erfolgt in aller Regel mittels der amtlichen Kennzeichen von Kraftfahrzeugen. Entsprechend hart werden Manipulationen an Kennzeichen geahndet. Auch der Kennzeichenmissbrauch stellt eine Verkehrsstraftat dar. 

Sie haben weitere Fragen?

Strafen bei Verkehrsdelikten

Bei Verkehrsdelikten handelt es sich um Straftaten. Wie in anderen Bereichen des Strafrechts können bei einer Verurteilung Geldstrafen und sogar Freiheitsstrafen verhängt werden. Daneben droht die Anordnung einer Fahrverbots oder die Entziehung der Fahrerlaubnis.

Fahrverbot

Bei einem Fahrverbot wird dem Betroffenen untersagt, für einen  Zeitraum von einem bis zu sechs Monaten ein Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr zu führen.

Der Führerschein bleibt dem Betroffenen erhalten.
 
Fährt der Betroffene dennoch weiter mit seinem Fahrzeug, macht er sich erneut strafbar.

Entziehung der Fahrerlaubnis

Bei einem Führerscheinentzug wird der Führerschein des Betroffenen eingezogen und vernichtet.

Das Gericht ordnet zugleich mit Ausspruch der Entziehung der Fahrerlaubnis an, innerhalb welcher Zeit die Behörde dem Betroffenen keinen neuen Führerschein ausstellen darf („Sperrfrist“, 6 Monate bis zu 5 Jahre).

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